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VW I.D. BUZZ

Elektro-Bulli kommt 2022

 

Endlich offiziell: Der Volkswagen E-Bulli der Markenfamilie I.D., Modell: Buzz geht nun 2022 in Serie. VW-Markenchef Herbert Diess und Nutzfahrzeugchef Eckhard Scholz geben die Information beim Concours d’Elegance im kalifornischen Pebble Beach offiziell bekannt.

„Genau der richtige Ort für den I.D. Buzz“, sagte Diess. „Der Microbus, wie der Bulli in Amerika heißt, war immer Teil des kalifornischen Lifestyles. Jetzt bringen wir ihn zurück, in dem wir die nächste E-Generation von Volkswagen entwickeln und den Bulli elektrisch neu erfinden.“

Allerdings können wir dazu nur anmerken: Leider erst 2022. Dieser hübsche E-Bulli sollte eigentlich gleich kommendes Jahr als T7 oder T8 auf die Straße kommen. Dann könnte der Sympathieträger „Bus“ der Marke VW viele Kunden bescheren, da er bis dato noch keine Konkurrenz hätte.

 

VW Buzz Kosten – Eine I.D. zu teuer

 

Zu den avisierten Kosten und Preisen ist noch nichts genaues kommuniziert. Allerdings kann davon ausgegangen werden, dass er preislich über dem aktuellen T6 angesiedelt ist. Bei der Elektromobilität ist zwar die Technik unterkomplex. Das heißt, dass die Komponenten weitaus günstiger zu haben sind, abgesehen von der Batterie. Aber diese Preise werden sich durch höhere Stückzahlen und mit der zunehmenden Konkurrenz noch deutlich bewegen. Lediglich E-Motoren, Software und eine Batterie sind notwendig, um ein so hübsches Fahrzeug zu bauen. Allerdings sind die Wartungskosten und der Aufwand aus Kundensicht deutlich besser (kein Ölwechsel, effizientere Motoren, weniger Werkstattaufenthalte). Das bedeutet aber im Umkehrschluss, dass den Herstellern das Werstattgeschäft und damit Erlöse aus Teileverkäufen flöten geht. Das werden sie erstmal auf den Kaufpreis draufschlagen und mit angeblich hohen Batteriekosten rechtfertigen zu versuchen.

 

 

VW Bulli Elektro technische Daten

 

VW hat seinem vollelektrischen Bus in der Front sowie im Heck jeweils einen Elektromotor eingepflanzt. Der VW I.D. BUZZ hat damit Allradantrieb. Die beiden E-Maschinen sind mit einer elektrischen Kardanwelle gekoppelt und leisten jeweils 150 kW (204 PS). Mit der daraus resultierenden Systemleistung in Höhe von 275 kW und 374 PS geht es laut VW in knapp fünf Sekunden von Null auf Hundert. Kein schlechter Wert für einen Familienvan. Bei 160 km/h Vmax ist jedoch Schluss bei der Höchstgeschwindigkeit. Die Batterie soll sich über den CCS-Standard in etwa 30 Minuten zu 80 Prozent wiederaufladen lassen – vorausgesetzt, eine entsprechende Schnellladestation ist verfügbar. Allerdings ist es wahrscheinlich, dass die Serienversion in einer abgespeckten Version auf den Markt kommt. Etwa 270 PS sind da im Gespräch. Denkbar sind aber auch verschiedene Motorvariante, so dass ein VW I.D. Buzz R oder R-Line (neuer Name ist für E-Modelle wahrscheinlich).

 

i.d. Buzz – Volkswagen im Elketrofieber

 

In der Strategie 2025 ist fixiert, dass VW bis zum Jahr 2025 insgesamt 30 Elektroautos auf den Markt bringen möchte. Außerdem werden Modelle zu Preisen unter 30.000 Euro dabei sein, um die Übermacht Tesla mit dem Model 3 zu brechen und Tesla Motors, die ja bislang noch nicht profitabel arbeiten, gehörig unter Druck zu setzen. Wir dürfen also gespannt sein, wie die Strategien der deutschen Konzerne aussehen, um dem Megatrend Elektromobilität zu begegnen.

 

Der VW I.D. Buzz im ersten Test-Video

Ein Video sagt mehr als tausend Bilder…

 

 

 

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