BMW M6

BMW M6 Cabrio F6 F12 F13

BMW M6

BMW M6 Cabrio F12

 

The Voice of Germany Bavaria – das BMW M6 Cabrio
Schon die Daten auf dem Papier beeindrucken: 560 PS, 680 Newtonmeter Drehmoment und dank Drivers Package eine Höchstgeschwindigkeit von 305 Km/h. Natürlich, denn in dem Luxuscabrio ist ja auch standesgemäß ein 4,4 Liter V8-Motor verbaut. Und wenn ihr jetzt mal kurz die Augen schließt und an einen V8-Motor denkt… Genau: Da gibt es einige ganz gut hörbare Klangschattierungen. Die kreischende Italiener-Fraktion. Ganz klar „The Voice of Italy“. Oder die bassig-bollernden US-Varianten. Eindeutig die Stimme unbegrenzter Hubraummöglichkeiten. Dank ihrer 180-Grad- oder 90-Grad Kurbelwellen hat jeder Motor seine ganz eigene Klang-Charakteristik. Nach dem Start des BMW M6 meint man den metallisch sonoren Klang eines potenten Sechszylinders wahrzunehmen.

 

 

 

 

Technischen Daten des BMW M6 Cabrio im Überblick

 

Motor 
Zylinder8
Hubraum (ccm)4.395
Leistung
PS560
Drehmoment680 Nm
0 -100 km/h4,3 sec
Vmax (abgeregelt)250 km/h
Vmax (offen)305 km/h
Getriebe7-Gang M DKG Drivelogic
Gewicht2055 kg
AntriebsartHeckantrieb
Länge (mm)4898
Breite (mm)2106
Umwelt
Co2-Emission239 g/km
Verbrauch10,3 l / 100 km

 

Die Stimme ölen – Motor warm fahren – BMW M6

 

Auf den ersten Metern wird schnell offensichtlich, dieser Motor hält klanglich ein breites Spektrum Bereit. Genauso wie das Fahrzeugkonzept an sich. Zwei Tonnen Gewicht, Frischluftoption und einen Motor mit Motorsportgenen. Das Aggregat ist aus dem M5 bekannt. Ein schöner drehfreudiger Achtzylinder. Für den M6 wurde er klanglich jedoch nochmal etwas anders abgestimmt. Ein Zylinderbank-übergreifender Krümmer ist der Quell des rennigen Tenors unter den V8-Aggregaten. Die technische Veränderung lässt die Twin-Scroll-Turbolader besser ansprechen. Eine Entwicklung die ansprechend spürbar wird. Besonders bei Sprintarien aus dem Stand. Ein kurzes Turbolöchlein ist im Drehzahlkeller dennoch spürbar. Aber anschließend prügeln die Lader die Drehzahl dermaßen nach oben, dass die Heckpneus quietschend wimmern bis sie unter weißer Rauchentwicklung kapitulierend um Gnade betteln. Von der Elektronik dürfen sie jedoch keine Gnade erwarten; die habe ich ausgeschaltet. Trotzdem hat die Drehzahlorgie ein kurzes Intermezzo nachdem die Motorelektronik die ausufernde Drehzahl zur Schonung des Motors etwas runterregelt. Natürlich nur bis die Reifen wieder greifen und ich, der Fahrer als Rüffel für meinen Reifensadismus kurz einen Stoß in die Nierengegend verspüre. Ab da fliegt man förmlich in höhere Geschwindigkeitsregionen. Vom zwei Tonnen Luxuscabrio keine Spur mehr, viel leichter fühlt sich die Beschleunigungsorgie des aufgeladenen Achtenders an. Erst bei 315 km/h war laut dem eigebauten Digi-Tacho Schluss. Nicht nur dieser Wert ist passabel. Auch die klangliche Untermalung im hohen Drehzahlbereich lässt die Nähe Münchens zu Norditalien erahnen.

 

BMW M6 Cabrio – Zwei programmierbare M-Tasten und Halleluja

 

Das Motor-Ansprechverhalten, die Lenkung und die Schalthärte kann man sich jeweils auf Komfort, Sport oder Sport Plus einstellen. Außerdem steht für das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe auch noch der manuelle Modus zur Wahl. Was dann passiert ist nichts für den regulierten öffentlichen Straßenverkehr. Die höchste Eskalationsstufe des Abgas-Druckluftunterstützten Achtzylinders ist eine Gefahr für jede verengte Arterie. 4,3 Sekunden von Null auf Hundert und das DKG hämmert unablässig einen Gang nach dem Anderen durch, so zuverlässig wie eine Herz-Lungen-Maschine. 19 Sekunden dauert es, bis das Dach des M6 Cabrio vollständig geöffnet ist. Zeit zum Durchatmen an der frischen Luft. Bis 40 km/h lässt es sich während der Fahrt aufklappen. Auch das ist eine Disziplin, die der M6 erstaunlich gut beherrscht. Ist die pure Provokation M-Taste abgeschaltet, lässt es sich gemütlich und komfortabel über die Boulevards dieser Welt spazieren fahren. Alltagstauglich ist das Sportcabrio. Doch sein Verbrauch spricht eher dagegen. Mit einem klumpigen Gasfuß liegt man gerne mal bei 14,7 Liter auf hundert Kilometer.

Aber mit einem Grundpreis von 131.400 Euro wird die Umwelt besonders durch überschaubare Verkaufszahlen geschont.

 

 

 

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