Google auf Brautschau – Big Data meets Blechbieger

Google - self driving car

Google auf Brautschau – Big Data meets Blechbieger

Google – Neuer Automobil-Mega-Player?

Diese Allianz könnte Geschichte schreiben, wenn sich denn die Braut auch traut. Ford Motors soll schon abgewunken haben. Für die bestehende Kooperation mit Google hat man sich darauf geeinigt keine Details zu veröffentlichen. Damit scheint einer der großen OEMs schon raus aus dem Rennen. Und bei den großen Fahrzeugfabrikanten sprechen auch die eigene Entwicklungsleistung und kapitale Möglichkeiten gegen einen Kooperationspartner, der bisher über kein Autobau-Know-How verfügt. Aus Autohersteller Sicht muss man ja nicht unbedingt die neue Konkurrenz stärken. Wenn das mal nicht zu einfach gedacht ist. Vielleicht hat man auch einfach nur Angst vor einem so mächtigen Player wie Google? Oder man kann sich einfach noch nicht über die Art der Zusammenarbeit einigen. Bisher sind die Autohersteller noch in der stärkeren Position, weil Autos noch nicht vollautonom fahren dürfen. Die technischen Mehrwertdienste der Big Data Unternehmen sind noch nicht wirklich als verkaufsfertiges Produkt im Markt angekommen. Und bis der rechtliche Rahmen (Stichworte: Rechtssicherheit und Datenschutz) von politischer Seite geklärt ist, werden sicher noch einige Jahre vergehen.

 

Google-Allianz – Wer kommt in Frage?

Zuerst denkt man natürlich an die Big-Player des Automobilbaus. Doch die könnten vor einer allzu umfassenden Koop zurückschrecken. Zu groß ist die Gefahr, dass die Amis davon stärker profitieren oder ein zu großer Vorstoß in der Branche als Ketzerei angesehen würde. Die meisten Autohersteller investieren lieber selbst in die Entwicklung der IT und den Aufbau eigener Dienste. Deshalb wird wohl letztendlich ein kleinerer Hersteller das Rennen um die Partnerschaft des Tec-Riesen machen. Ein Hersteller, der nicht über die eigenen Mittel verfügt und sich mit dem neuen Partner in eine führende Position manövrieren könnte. Dass es ein Deutscher Hersteller wird ist eher unwahrscheinlich. BMW ist auf einem ganz guten Weg mit der BMWi-Flotte inhouse alles richtig zu machen. Daimler hat seine Konzern-Brücken in die USA schon öfter beendet. Man denke nur an das Abenteuer mit Chrysler und auch bei Tesla ist man schon seit längerem wieder ausgestiegen. VW scheint ohnehin mit sich selbst beschäftigt und der Konzernboss hat wohl im Land der unbegrenzten Möglichkeiten offensichtliche Verständigungsschwierigkeiten. Bisher hat Google bei der Entwicklung immer auf Lexus und Toyota Fahrzeuge zurück gegriffen. Wir dürfen weiter gespannt bleiben. Und vielleicht gibt es am Ende doch noch einen ganz großen Wurf.

 

Tesla produziert seine Idee vom Auto der Zukunft schon:

 

Mercedes-Benz hat eine Vision von der Zukunft – Der F015:

 

 

BMW hat den i8 schon auf der Straße – Dieser Spyder ist eine weitergehende Vision von connectivem Fahren;

 

Faraday Futures Konzept ist eine Mischung aus autonomen Elektroauto und einem Mobilitätsguthaben. Quasi Car Sharing als Mobilitätsflatrate.

 

 

 

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