KIA Neuheiten: Kia Ceed, Ceed SW, Optima SW & Sportage

Neuer Kia Ceed & Ceed SW 2018 Test was ist neu?

KIA Neuheiten: Kia Ceed, Ceed SW, Optima SW & Sportage

Vier neue Kia-Modelle stehen vor der Tür: Kia Ceed und Ceed Sportswagon sowie die überarbeiteten Versionen des Optima Sportswagon und des Sportage. Die Premieren-Veranstaltungen in den teilnehmenden Autohäusern stehen unter dem Motto “Next Level” – und damit ganz im Zeichen fortschrittlicher Technologien.

Neuer KIA Ceed & Ceed SW – Was ist neu?

Dazu gehören zum Beispiel der Stau-Assistent des Ceed, die Diesel-Mildhybrid-Technologie des Sportage und das siebenstufige Doppelkupplungsgetriebe, das für alle Neulinge erhältlich ist. Auf dem nächsten Level präsentiert sich aber auch die gesamte Modellpalette: Kia hat alle für den deutschen Markt produzierten Fahrzeuge auf die Abgasnorm Euro 6d-Temp umgestellt, die erst ab September 2019 für alle Neuzulassungen verbindlich ist.

Kia Ceed Design by Peter Schreyer

Der neue Ceed und Ceed Sportswagon sind wie ihre Vorgänger waschechte Europäer: in Deutschland entworfen und entwickelt, in der Slowakei produziert. Beide Varianten des Kompaktwagens präsentieren sich mit sportlichem Design, hochwertigem, großzügigem Interieur und einem breiten Spektrum moderner Technologien von Stau-Assistent und Müdigkeitswarner bis zur Smartphone-Integration.

Neuer Kia Ceed – Technische Daten

Bei der Überarbeitung des Mittelklasse-Kombis Optima Sportswagon und des Kompakt-SUV Sportage hat Kia das Design jeweils geschärft. Die wichtigsten Neuerungen finden sich allerdings unter der Haube. Für den Optima Sportswagon werden ein neuer 1,6-Liter-Turbobenziner mit 132 kW/180 PS und ein neuer 1,6-Liter-Diesel mit 100 kW/136 PS angeboten. Der 1.6 CRDi ist in die Energieeffizienzklasse A+ eingestuft und wird laut Kia im Verbrauch (ab 4,3 l/100 km; ab 112 g/km CO2) nur noch von der Plug-in-Hybrid-Variante des Kombis unterboten.

Kia Ceed – Modellhistorie

Bisher hatte er einen Apostroph im Namen, den keiner so richtig verstand. Jetzt hat Kia diese überflüssige Extravaganz dahin geschickt, wo sie hingehört. Und so rollt der kompakte Koreaner europäischen Ursprungs in dritter Generation schlicht als “Ceed” zu den Händlern. Am 30. Juni 2018 fällt der Startschuss.

Neuer Kia Ceed 2018 Kofferraumvolumen

Die Optik ist gelungen, so der Eindruck beim ersten Blickkontakt im portugiesischen Faro. Der Ceed nimmt ein paar dezente Anleihen beim sportlichen Stinger, er steht jetzt bei weitgehend unveränderten Außenmaßen breiter und stabiler auf der Straße. Und das Blechkleid verströmt einen Tick mehr Dynamik. Markantes Wahrzeichen im Heck sind die Tagfahr-Rückleuchten in LED-Technik. Beim Einsteigen empfängt die Passagiere eine Portion Wohlfühl-Atmosphäre. Die Cockpit-Gestaltung darf als sehr gelungen gelten, die Materialien fühlen sich angenehm an und machen einen wertigen Eindruck, auch wenn es in die tieferen Regionen des Fußraums geht, dort, wo bei vielen Marken auf Teufel komm raus um Einsparungen gerungen wird. Die Instrumente lassen sich präzise ablesen, die Bedienung des Touchscreens und der Schalter ist weitestgehend selbsterklärend. Die Sitze sind gut geformt und gepolstert, auch das Platzangebot im Fond findet Zustimmung – hier können es auch ausgewachsene Mitteleuropäer gut aushalten. Der Kofferraum des in Deutschland gezeichneten und entwickelten und in der Slowakei produzierten Kompakten ist leicht auf 395 bis 1.291 Liter gewachsen, ein doppelter Ladeboden ermöglicht den Transport höheren Stückguts – und die Ladekante fällt Bandscheiben-freundlich um fast neun Zentimeter niedriger aus.

Neuer Kia Ceed 2018 – Ausstattungslinien, Preise, Marktstart

In höheren Ausstattungsversionen können sich die Käufer des Ceed teils serienmäßig, teils optional über die 8-Zoll-Navigation, ein JBL-Soundsystem, induktives Laden fürs Smartphone, Android Auto und Apple CarPlay und beheizbare und klimatisierte Ledersitze freuen. Oder über Spurwechselassistent, Querverkehrswarner und Verkehrszeichenerkennung. Eine Premiere bei europäischen Kia-Modellen ist der Stauassistent, der schon mal Stufe zwei des autonomen Fahrens drauf hat. Soweit die Theorie. In der Praxis hat der Ceed gegenüber dem erfolgreichen Vorgänger in praktisch allen Bereichen dazugewonnen. Fahrwerk und Lenkung wurden so optimiert, dass es in jeder Situation zu spüren ist. Der Ceed rollt sanft und geschmeidig ab, schluckt auch böse Querfugen und sonstige Unebenheiten entspannt weg, lässt sich präzise und mit der passenden Rückmeldung führen und vermittelt auch in schnellen Kurven ansatzlos Vertrauen. Das Geräuschniveau ist angenehm niedrig, auch wenn die Motoren ordentlich ausgedreht werden. Etwa der 120 PS starke Dreizylinder-Turbo-Benziner mit einem Liter Hubraum, der ebenso bereits aus dem Vorgänger bekannt ist wie der Einstiegsbenziner mit 1,4 Liter Hubraum und 100 PS. Neu ist dessen Turbo-Version mit 140 PS, die den vergleichsweise leichten Ceed zum knackigen Flitzer macht: 0 bis 100 km/h in 8,9 Sekunden, 210 km/h Spitze sind ordentliche Werte. Dazu gibt es noch einen Diesel mit 115 und 136 PS, alle Aggregate erfüllen die zukunftssichere Abgasnorm Euro 6d-Temp. Neben der Sechsgang-Handschaltung werden der 1,4 Turbo und der stärkere Diesel auch mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe angeboten. Die Preisliste startet bei 15.990 Euro, das bedeutet, dass die neuen Zutaten bei der Serienausstattung mit exakt 1.000 Euro zu Buche schlagen. Wer sich die Platinum-Edition mit dem stärkeren Diesel gönnt, ist dem Kia-Händler 34.690 Euro schuldig. Und wie geht es weiter mit der Ceed-Familie? Ziemlich munter, denn Ende September 2018 rollt der neue Kombi an. Ende des Jahres folgt ein Shooting Brake. Und 2019 will Kia neben einem dieselnden Mild-Hybriden mit 48-Volt-Technik noch ein weiteres Ceed-Derivat von der Leine lassen. Aber wie das ausschauen soll, ist noch streng geheim.

Rudolf Huber / mid

Technische Daten Kia Ceed 1.0 T-GDI

Fünftüriger, fünfsitziger Kompaktwagen, Länge/Breite/Höhe/Radstand in Millimetern: 4.310/1.800/1.447/2.650, Leergewicht: ab 1.279 kg, zul. Gesamtgewicht: 1.800 kg, Kofferraumvolumen: 395 – 1.291 l, Wendekreis: 10,6 m, zul. Anhängelast gebremst: 1.200 kg.

Motor: Dreizylinder-Turbo-Benzinmotor, Hubraum: 998 ccm, Leistung: 88 kW/120 PS bei 6.000 U/min, max. Drehmoment: 172 Nm bei 1.500 – 4.000/min, Höchstgeschwindigkeit: 190 km/h, 0 bis 100 km/h: 11,1 Sekunden, kombinierter Verbrauch: 5,6 l/100 km, CO2-Ausstoß: 128 g/km, 6-Gang-Schaltgetriebe, Frontantrieb. Preis: ab 19.090 Euro.

© Global Press Nachrichtenagentur und Informationsdienste GmbH (glp)

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