Nissan Quashqai 1.6 dCi 4×4

Nissan Quashqai 1.6 dCi 4x4 TEst Fahrbericht Erfahrungsbericht Probleme

Nissan Quashqai 1.6 dCi 4×4

Bestes SUV der Welt?

 

Nissan Quashqai 1.6 dCi 4×4: Nach mehr als drei Millionen verkauften Exemplaren gilt der Nissan Qashqai nicht mehr nur als Trendsetter unter den kompakten Crossovern, sondern hat sich in zweiter Generation und nach dem letztjährigen Facelift vom Bieder- zum Edelmann gemausert. Das recht brave Design des Ur-Qashqai von 2006 ist längst Vergangenheit. Heute wirkt der japanische Allrounder deutlich geradliniger und drückt so mehr als früher seine inneren Werte aus. Im Test der 130 PS starke Nissan Quashqai 1,6-Liter-Diesel mit Allradantrieb, der sich im winterlichen Frühjahr 2018 durchaus gut bewährt hat.

 

 

Nissan Quashqai 1.6 dCi 4×4 im Test / Fahrbericht

 

Plötzlicher Wintereinbruch auf der A4 Dresden-Frankfurt. Als wir mit dem Qashqai Thüringen durchqueren, kommt es knüppeldick: Dichte und rutschige Schneedecke auf dem Asphalt, auf der rechten Spur bewegen sich Lkw und andere Fahrzeuge nur im Kriechgang. Wie gut, dass der Nissan Qashqai seine Antriebskraft auf alle vier Räder verteilt. Mit souveränem Grip fahren wir vorsichtig und besonders vorausschauend, aber deutlich schneller als andere Pkw auf der Überholspur. Der Allradantrieb “All-Mode 4x4i” ist im Qashqai nur in Verbindung mit Sechsgang-Handschaltung für moderate 2.000 Euro Aufpreis zu haben – ein Ausstattungsplus, das für immer mehr SUV-Käufer in Frage kommt, obwohl sie mit ihren Allroundern keineswegs schweres Gelände befahren. Nicht das Klettern über Stock und Stein oder das Durchqueren knietiefer Tümpel steht dabei im Vordergrund, sondern schlichtweg Sicherheit und Fahrkomfort zu allen Jahreszeiten.

 

 

Nissan Quashqai Erfahrungsberichte und Probleme

 

Die zweite Generation des Nissan Qashqai basiert auf der modularen Nissan-Renault-Plattform CMF. Deshalb ist der japanische Alleskönner 2014 um fünf Zentimeter länger und zwei Zentimeter breiter geworden als der Vorgänger. Ein Facelift im vergangenen Sommer fiel ungewöhnlich stark aus. Seither ist das Design des Quashqai deutlich geradliniger und insgesamt geradezu edel im Vergleich zu früher. Neben wesentlichen optischen Retuschen hat Nissan dem vielseitigen Kompakten ein erheblich verbessertes Fahrwerk verpasst. Das Resultat kann sich sehen und fahren lassen: Komfortabel und dennoch agil fällt der gelungene Kompromiss zwischen beinhart und butterweich aus.

 

 

 

Nissan Quashqai Erfahrungen – speziell: Nissan Quashqai 1.6 dCi 4×4

 

Angenehm: Neu geformte Sitze vergrößern das Raumangebot im Quashqai. Nur auf den hinteren Plätzen herrscht nach wie vor begrenzte Kopffreiheit. Aber dieses Manko teilt der Kompakt-SUV mit vielen seiner Rivalen, und für Kinder und Jugendliche sind die Platzverhältnisse tadellos. Lobenswert: Das Cockpit ist weitgehend in hochwertigem Soft-Touch-Material gehalten. Strukturiertes Hartplastik ist nur an weniger zugänglichen Stellen zu finden. Die Übersicht ist nach vorne und zur Seite hin gut, nur nach schräg hinten stören etwas die von außen schicken, nach hinten leicht ansteigenden Fensterleisten und die recht breite C-Säule.

 

 

 

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Das Geräuschniveau im Qashqai ist seit dem Facelift durch stärkere Dämmung gesunken, das erhöht gerade auf Langstrecke den Komfort deutlich. Schade, dass der Japaner beim Thema Kofferraum nicht ganz halten kann, was der vielversprechende Rest erwarten lässt. 430 bis 1.585 Liter Stauvolumen gehen zwar noch in Ordnung, aber die Ladekante ist unangenehm hoch. Das stört durchaus beim Laden schwerer Gegenstände. Praktisch dagegen sind zwei Bodenklappen, die das einigermaßen rutschfreie Verstauen größerer Gegenstände ermöglichen.

 

Nissan Quashqai mit Diesel-Motor & Allrad – 1.6 dCi 4×4

 

 

Bevor man seine Entscheidung für oder gegen den Nissan Quashqai trifft, stellt sich natürlich die Frage nach dem Motor. Der getestete 1,6-Liter-Diesel gibt seine 320 Nm Drehmoment schon ab 1.750/min auf alle vier Räder ab, was für souveränes Fortkommen sorgt. Im Stadtverkehr rollt man im vierten Gang der nicht ganz geschmeidigen Sechsgang-Handschaltung mit etwa 1.500/min bei 50 km/h locker dahin. Aus diesem Zustand heraus kann man problemlos und ohne Gangwechsel hochbeschleunigen, sobald höheres Tempo erlaubt ist. Bei betont sparsamer Fahrweise kamen wir mit 5,6 l/100 km zurecht. Auf Autobahn-Langstrecke bei konstant rund 140 km/h gab sich der Nissan-Diesel mit 6,8 l/100 km zufrieden – beides vertretbare Werte. Bewährt haben sich dabei auch die Sitze. Die Sitzfläche wirkt zwar zunächst etwas kurz, aber selbst bei stundenlanger Fahrt macht sich dies nicht negativ bemerkbar.

 

 

Preise – Nissan Quashqai 1.6 dCi 4×4 kaufen oder nicht?

 

Die Preise für den Nissan Qashqai starten insgesamt in der Basisversion bei 20.490 Euro für den 115 PS starken 1,2-Liter-Benziner. Der von uns getestete 1.6 dCi 4×4 mit Allradantrieb ist ab 30.600 Euro zu haben. Für das Gebotene erscheint der Preis absolut fair. Denn traditionell stattet Nissan seine Modelle serienmäßig sehr umfangreich aus. Gegen Aufpreis sind eine Vielzahl an Assistenzsystemen erhältlich. Wer großen Wert auf teilautonome Systeme legt, muss sich aber noch etwas gedulden – in dieser Hinsicht will Nissan den Qashqai im Laufe von 2018 abermals aufbessern. Spätestens dann wird der ehemalige Biedermann endgültig zum Edelmann unter den kompakten SUV gereift sein. /(c) Ralf Schütze / mid

 

 

Technische Daten Nissan Quashqai 1.6 dCi 6MT 4×4

 

Fünfsitziger Kompakt-SUV, Länge/Breite (ohne Spiegel)/Höhe/Radstand in Meter: 4,39/1,81/1,60-1,63/2,47, Leergewicht: 1.540-1.650 kg (je nach Ausstattung), zul. Gesamtgewicht: 2.030 kg, max. Zuladung: 380-490 kg, Kofferraumvolumen: 430-1.585 l, Tankinhalt: 65 l,

 

Motor: Vierzylinder-Diesel, Hubraum: 1.598 ccm, Leistung: 96 kW/130 PS bei 4000, max. Drehmoment: 320 Nm bei 1750/min, Beschleunigung 0 bis 100 km/h: 10,5 s, Höchstgeschwindigkeit: 190 km/h, Normverbrauch: 4,9 l pro 100 km, CO2-Ausstoß: 129 g/km, Testverbrauch 5,6 l/100 km, Sechsgang-Handschaltung, Allradantrieb, Preis: ab 30.600 Euro.

 

 

 

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Der ADAC hat den Nissan Quashqai im Dauertest durchweg mit der Note gut bis sehr gut empfohlen – Den Gebrauchtwagencheck zum Nissan Quashqai gibt es hier:

 

 

Nissan Quashqai SUV-Bestseller – Der Retter in der Not

 

Da fragt man sich: Was haben sich die Werbeleute von Nissan nur dabei gedacht? Die Marke in Bedrängnis und der Name des neuen Hoffnungsträgers klingt wie das zufällige Würfelergebnis einer Ansammlung von Scrable-Spielsteinen! Den Verkaufszahlen des Qashqai hat der etwas unorthodoxe Name auf jeden Fall nicht geschadet, denn seit 2007 hat sich der kleine SUV zum Verkaufsschlager Nissans entwickelt und einen festen Platz in den Zulassungsstatistiken erkämpft. Das mag natürlich zum einen an den guten Allroundeigenschaften des 2- oder 4-radangetrieben Japaners liegen, zum anderen aber auch an den guten Auftritten in der ADAC-Pannenstatistik. Kleinere Anfangsprobleme konnten durch eine Reihe von Rückrufen beseitigt werden. Seit 2008 wird der Qashqai auch in der längeren, siebensitzigen Version +2 angeboten.
Empfehlung: Sowohl die angebotenen Benziner mit 1,6 und 2,0 l Hubraum als auch die Dieselaggregate zeigen sich ausreichend durchzugsstark und relativ sparsam. Freilich sind bei einer Leistungsspanne zwischen 76 kW und 110 kW keine überragenden Fahrleistungen zu erwarten, für den täglichen Gebrauch genügen die Reserven aber allemal. Vorsicht ist bei der kleinen Dieselversion 1.5 dCi Eco mit 78 KW/106 PS geboten, denn diese kommt ohne serienmäßigen Partikelfilter daher. Ein Fauxpas, der heute eigentlich nicht mehr vorkommen sollte.

Karosserievarianten: Qashqai+2 (7-Sitzer, längerer Radstand)

Konkurrenten: Honda CR-V; Hyundai iX35; Mitsubishi ASX; Skoda Yeti; Toyota RAV4; VW Tiguan

Vorteile: gutes Raumangebot vorne, ausgewogene Federung, gute Fahrstabilität, kurzer Bremsweg, angemessener Verbrauch, gute Wirtschaftlichkeit

Nachteile/ Probleme: hohe Kofferraumladekante, kein Einklemmschutz an el. Fensterhebern (außer Fahrerfenster)

 

 

 

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MÄNGEL UND PANNEN des Nissan Quashqai

 

Allgemein

Der Qashqai behauptet schon die letzten Jahren immer einen vorderen Platz in der ADAC Pannenstatistik und zeigt sich sehr pannensicher. Mit eine Reihe von Rückrufen wurden einige Anfangsprobleme beseitigt. Im Rahmen der Hauptuntersuchung sind vor allem verschlissene Fahrwerksteile auffällig.

Motor

Defekte Turbolader (2009 bis 2011) – Abhilfe: Div. Änderungen am Lader und dem Druckregelsystem in 2012

Einspritzanlage

Störungen im Motormanagement 2010 bis 2011) – Abhilfen: Verbesserung der Partikelfilterregeneration durch geänderte Injektoren und Softwareänderungen

Zündanlage

Defekte Zündkerzen (2008 bis 2010)

Allgemeine Elektrik

Entladene Batterien (2007 bis 2011) – Abhilfe: Polbefestigungen. Ausfall Abblend- /Fernlichtlampen (2006 bis 2009) – Abhilfe: Stabilisierung der Einschaltspannung. Elektr. Wegfahrsperre defekt (2010).

Rückrufe

5/2012: Die Dieselleitung am Kraftstoff-Filter ist möglicherweise ungenügend gesichert, was zu einer Undichtigkeit führen kann. Zusätzlich kann es vorkommen, dass die elektr. Steckverbindung für die Dieselvorwärmung nicht korrekt sitzt, so dass die Vorwärmung ausfallen kann. Bei den 2.683 Fahrzeugen aus dem Bauzeitraum 25.09.2011 bis 05.01.2012 kann dies auch zu Startproblemen führen.

8/2011: Die Bremsleitung vom Hauptbremszylinder zur ABS-Einheit verläuft etwas zu knapp am CVT-Getriebe vorbei. Dadurch kann die Bremsleitung am Getriebe scheuern und möglicherweise undicht werden. Bei den 1.083 Fahrzeugen aus dem Bauzeitraum 27. Aug. 2010 bis 18.Feb. 2011 kann dies dann zum Ausfall eines Bremskreises und damit erheblichem Sicherheitsrisiko führen.

11/2009: Die Sicherungsmutter der Verbindungsschraube zwischen Lenkspindel und Lenkgetriebeeingang kann sich lösen. Bei den 40.204 Fahrzeugen aus dem Bauzeitraum Nov 2006 bis Jun 2009, kann es zum Ausfall der Lenkung kommen.
12/2008: Da der Kraftstoffschlauchstecker möglicherweise nicht exakt mit der Einspritzdüse am PDF verrastet ist, kann es bei der Filterregeneration zum Austritt von Dieselkraftstoff kommen. Bei den 1.169 Fahrzeugen aus dem Bauzeitraum 4. Januar bis 28. Oktober 2008, kann dies im ungünstigsten Fall auch zum Brandschaden führen.

6/2008: Bei der Montage ist möglicherweise das Lenkgetriebenadellager vergessen worden. Bei den 5.836 Fahrzeugen aus dem Bauzeitraum 06.11.2006 bis 30.06.2007, kann das zu Geräuschen und Spiel in der Lenkung führen, schlimmstenfalls (bei Missachtung der Geräusche über einen längeren Zeitraum) zu einem Ausfall der Lenkung.

6/2007: Beschädigung der Kopfairbags durch scharfkantigen Halter. Bei 2.569 Fahrzeugen aus dem Bauzeitraum 4. Dezember 2006 und 26. Februar 2007, kann dies zu Auslöseproblemen bei einem Unfall führen. Defekte an den vorderen Querlenkern. Bei den rund 428 Fahrzeugen aus dem Bauzeitraum bis 7. Februar 2007, kann dies zu Fahrproblemen führen.

 

 

 

 

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