Smart Phone + Smart City = Smart Mobility

Audi Urban Future Initiative

Smart Phone + Smart City = Smart Mobility

Smart Mobility verhindert Verkehrslärm, Abgase und zugeparkte Strassen

Sie wohnen in einer Stadt und ärgern sich tagtäglich mit der Parkplatzsuche herum? Sie vergeuden nicht nur Ihre kostbare Zeit, sondern verballern auch noch – von der Lärmbelastung durch das sinnlose zusätzliche Herumfahren und den überflüssigen Abgasen mal ganz zu schweigen – unzählige Liter Sprit? Träumen Sie nicht auch davon, solche Alltagsschikanen „out zu sourcen“ und sich mit etwas sinnvollem zu beschäftigen? Das klingt auf den ersten Blick ziemlich utopisch, doch das ist es keineswegs. Voraussetzung ist allerdings so etwas wie Smart Mobility.

 

Einige technische Entwicklungen der letzten Jahre intelligent miteinander kombiniert, lassen diese Utopie von mehr Zeit für sinnvolle Dinge, in Verbindung mit saubereren, ruhigeren und von parkenden Blechlawinen befreite Straßen in Ballungsgebieten bald Wirklichkeit werden. Theoretisch zumindest.

Die Zutaten von Smart Mobility im Einzelnen:

 

Teil-autonome und voll-autonome Fahrzeuge

 

Seit etwa fünf Jahren gibt es elektronische Einparkhilfen und damit meine ich die Aktiven. Diejenigen, die das Lenkrad selbst betätigen, bei denen der Fahrer nur noch Gas (, Kupplung) und Bremse betätigen muss. Sensoren und Kameras erkennen die Fahrzeugumgebung, berechnen Position und Lenkwinkel.

Dazu kamen unzählige aktive Sicherheitssysteme: Abstandswarner können Gas geben und Bremsen, Spurverlassenswarner und Kollisionswarner mit Bremseingriffen analysieren das Fahrzeug bzw. den Fahrer und kontrollieren die Umgebung und so weiter. Ein Heer von Ultraschallsensoren, Kameras und Radargeräten überwachen das Fahrzeug zu jedem Zeitpunkt ab dem die Zündung an ist. Da ist es nur eine Frage der Zeit und der Datenbasis, bis man diese Sensoren auch aktiv das Fahren übernehmen lassen kann. Erst mal technisch gesehen. Die rechtlichen Limitierungen sind hier (noch) nicht Gegenstand der Betrachtung.

 

Autonom Fahren funktioniert (ob Sie wollen oder nicht)

 

Dass autonome Autos problemlos fahren können hat nahezu jeder Hersteller mittlerweile bewiesen. Audi mit seinem „Piloted Driving“ Audi RS7, BMW mit seiner „connected drive“ 5er-Flotte und nicht zuletzt Mercedes-Benz mit der autonomen S-Klasse, (mit der die Daimler-Ingenieure die 1888 von Hertha Benz mit dem Motorwagen gefahrene Route, von Mannheim nach Pforzheim, nachgefahren ist).

 

Soweit zu den Beispielen in freier Wildbahn. In der Landwirtschaft und im Mining, also dem Tagebau sind diverse Industriemaschinen schon Milliarden von Kilometern gefahren. Im Flugverkehr und der Seefahrt haben wir auch keine Bedenken uns dem Autopiloten anzuvertrauen. Haben Sie da schon mal drüber nachgedacht? Da gilt es sogar schon als Beruhigend zu sagen… Ja, ja easy… läuft alles auf Autopilot. Nur Starts und Landungen sind kritisch, nicht nur, weil dann die „Schwachstelle“ Mensch wieder ins Geschehen eingreift. Bei Unglücken sind seltener technische Komponenten Ursache. Wie oft heißt es nach Tragödien: menschliches Versagen sei die Ursache gewesen.

 

Und jetzt überlegen Sie mal: Die Technik kann im Verkehrsgeschehen – sei es in der Luft, zu Wasser, auf dem Land und in Zukunft vor allem im dichten Verkehrsgewusel in der Stadt einen erheblichen Sicherheitsgewinn für alle Verkehrsteilnehmer bedeuten. Gerade im komplexen städtischen Treiben mit Fußgängern, Radfahrern und gestressten Menschen. Wie das genau aussieht? Bitte weiterlesen!

 

 

Mehrere Megatrends revolutionieren unseren Alltag – Vernetzung durch das Internet

 

Beispiel: Car-Sharing wird erleichtert durch die Kombination von Netztechnik, Smartphone-Apps in Verbindung mit dem Automobil. Das Auto ist damit kein teuers Investitionsgut mehr, sondern zum Minutenpreis günstig und für jeden zu haben.

Ein Megatrend ist derzeit in aller Munde: Das Internet der Dinge, kurz IoT (Internet of Things). Der Kühlschrank, der selbständig Milch bestellt bringt da einen noch nicht so großen Mehrwert. Das vernetzte Auto allerdings kann die Daten aus Navigationsdiensten, anderer Verkehrsteilnehmer et cetera pp. Nutzen, um Staus zu umgehen und in Zukunft auch zu vermeiden. Einfach um uns, den Fahrern damit wieder Zeit zu sparen, beziehungsweise den Komfort erhöhen. Aber Komfort ist nicht der einzige Zugewinn: Denken Sie mal an die Millionen Liter Treibstoff, die damit weniger unsere Luft belasten würden. Das könnte eine erhebliche Effizienzsteigerung bedeuten und ganz nebenbei das Gemeingut Luft sauberer machen. Effizienz durch intelligente Technik erhöhen!

 

 

  • Elektroautos

 

Autofahren macht Spaß! Rein soziologisch betrachtet ist das Auto der Inbegriff für Freiheit. Es ermöglicht uns zu jeder Zeit dahin zu fahren, wohin wir es völlig unabhängig steuern. Und die Beherrschung der Maschine, die brummt, dampft und kracht übt seit jeher einen großen Reiz auf uns aus. Mann kann mit dieser Maschine auch Status, Macht und Stand repräsentieren. Und man kann sich größer machen als man ist, wie der Dorfproll mit aufgebohrtem Endrohr. Und man kann einfach nur von A nach B fahren. Um ein Ziel zu erreichen.

 

Die Verbrennungskraftmaschine ist eine erhebliche Errungenschaft unserer Zeit, die damals die Städte von Emissionen befreit hat. Allgemeinverständlich ausgedrückt: Von der stinkenden Scheiße der Pferdekutschen. Städte hatten im Kutschenzeitalter auch ein erhebliches Emissionsproblem, welches mit der Motorkutsche gelöst wurde. Und Autos haben die Kosten für Mobilität gesenkt. Rechnen Sie mal nach: Mindestens ein Pferd samt Unterbringung und Verpflegung plus einen Angestellten Kutscher. Dazu eine Kutsche plus Reparaturen der Wagenräder und so weiter…

 

Und jetzt machen wir einen Sprung in die Zukunft. Der Entwicklungsleistung führender Ingenieure sei dank, ist heute dank des Elektroautos ein neuer Schritt in eine noch sauberere Zukunft möglich. Die unsichtbaren Emissionen unserer PKW können nun entweder in die Stromerzeugung ausgelagert werden oder dank erneuerbarer Energien und der schon auf den Weg gebrachten Energiewende gleich ganz abgeschafft werden.

 

  • Neue Mobilität durch Kombinationen

 

Nicht neu, aber von vielen Menschen noch nicht wirklich als Chance wahrgenommen: Elektrofahrzeuge für die Zweckorientierte Mobilität im Alltag. Zur Arbeit, zum Einkaufen, mit dem Taxi schnell zum Flughafen oder irgendwo auf Reisen schnell ins Hotel. Alles Fahrten, in denen es Ihnen wahrscheinlich eher egal ist, wie das Fahrzeug betrieben wird. Wenn Sie einmal die Ruhe in einem E-Auto genossen habe und die Beschleunigungskraft, wird Sie der Reiz dieser „neuen Mobilität“ eh nicht mehr loslassen.

 

 

Maschinelle programmierte Intelligenz – Teilautonome und vollautonome Fahrzeuge

 

Auf einer langen Anreise können Sie Ihr Fahrzeug auf der Autobahn autonom fahren lassen und sich derweil auf ein Meeting vorbereiten, schlafen oder aus dem Fenster sehen. Sie kommen ganz entspannt am Zielort an und sitzen nicht als Regelthermostat am Schalter und regen sich über die Fahrweise der anderen Verkehrsteilnehmer auf.

Ihr Fahrzeug kann Sie am Zielort vor der Haustür absetzen und sucht sich dann automatisch einen freien Parkplatz. Wenn es elektrisch ist, kann es sich auch eine freie Zapfsäule suchen. In einem Parkhaus mit begrenzten Zapfsäulen können sich in Zukunft Fahrzeuge dann auch gleich automatisch an der Zapfsäule anstellen und selbst organisieren. Das wäre ein Komfortgewinn und Effizient. Es würde dem Fahrer die Suche nach einer Strom-Zapfsäule ersparen und die unkomfortable Aktion, das Auto von der Ladesäule weg zu parken, wenn es geladen ist. Denn sonst wäre die Säule ja blockiert für andere Elektroautos. Das ist eine Lösung für ein Problem, welches sich erst mit der steigenden Zahl der E-Autos anbahnt. Und die Zahl steigt stetig. Und es gibt viele Pilotprojekte zu diesem Thema. VW forscht mit dem E-Golf herum und jetzt startet Audi eine Kooperation mit der Stadt Somerville im Ballungsgebiet Boston zur Errichtung und Erforschung der nötigen Verkehrsinfrastruktur und neuen Parkhäusern. Da schließt sich wieder der Kreis zur Eingangsfrage nach Ihrem Nutzen. Keine Parkplatzsuche mehr! Mehr Zeit, die Sie sinnvoll nutzen können, saubere Luft in Ballungsgebieten und weniger Lärm.

 

Und ein toller Nebeneffekt: Parkhäuser mit autonom parkenden Autos fassen bis zu 60% mehr Fahrzeuge. Die parken enger und benötigen schmalere Spuren. Und Ihr(e) Lebensgefährt(e)in würde nicht mehr dauern im engen Parkhaus Ihre teure Karre anballern. Und dazu könnten Straßen auch noch schöner werden, weil sie nicht mehr links und rechts nahtlos und bis auf das Trottoir zugeparkt sind. Stellen Sie sich mal vor, was man mit dem Platz dann wiederum alles anfangen könnte…

 

Doch die wichtigste Komponente ist leider nicht programmierbar und lässt weiter auf sich warten: SmartUser.

 

 

 

 

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