Tesla Motors Zukunft: Ironman Elon Musk am Ende?

Tesla Motors Model 3

Tesla Motors Zukunft: Ironman Elon Musk am Ende?

Elektroauto für den Massenmarkt: Tesla Model 3 Auslieferung startet.

 

Alle Reden von Elon Musks Untergang. Führende Automanager von BMW, Mercedes und Volkswagen prophezeien Tesla ein jähes Ende. Tesla Motors Wettbewerbsfähigkeit sei nicht gegeben. Kein Gewinn seit Jahrzehnten, der Aktienkurs der Aktie von Tesla: reine Vorschusslorbeeren verblendeter Okö-Anleger. Die Verkaufszahlen. Ständig bleibt Tesla hinter den eigenen Erwartungen bzw. denen von Chef Elon Musk zurück. Was für ein Desaster! Und dann auch noch die Übernahme von Solarcity – auch ein Defizitäres Unternehmen aus dem Musk´schen Dunstkreis. (Wenn schon ein Tesla beim Fahren keine Emissionen ausstößt, dann muss der Chef halt selbst ran). Was die finanzielle Lage angeht, so schreiben Experten in den Wirtschaftsgazetten dieser Welt – sei der Zusammenschluss von Tesla Motors und Solarcity eine Hochzeit der Untergangsgeweihten. Was es wirklich bringt, das wird die Zukunft zeigen, wenn die Gegenwart Geschichte ist. Bis dahin kann ich nur meinen Mathelehrer zitieren: Minus plus Minus gibt Plus.

 

Tesla Motors – Die Firma, die es nicht geben darf

 

Für die Automobilindustrie sind das Tesla Model S, das Model X und (sollte es den Asphalt der Strasse erblicken) das Tesla Model 3 eine totale Katastrophe. Vorgeführt von einem Tech-Nerd sieht sich die Automobilindustrie nicht so gerne. Ist aber auch verständlich, das Elektroauto gefährdet ihr Geschäftsmodell. Unterkomplexe Technik, keine reibende Teile im Motor, kein Ölwechsel, wenig Wartungsbedarf – Das bedeutet eine große Gefahr für jedes After-sales- und -maket-Geschäft. Und das wiederum ist eine Gefahr für einen Menge Umsatz und Gewinn der Autokonzerne, und leider auch für erhebliche Mengen an Arbeitsplätzen. Um das ganze Thema allgemein abzukürzen: Revolution war noch nie einfach. Da rollen leider immer Köpfe!

 

 

Das Verbrennungsmotorauto hat die Kutschen aus den Straßen verbannt und damit Tonnen stinkenden Viehmist. Vielleicht wurden dadurch auch einige Schuhputzer arbeitslos. Oder tausende von Kutschpferden. Das Auto hat auch ein Emissionsproblem gelöst. Das vergisst man gerne. Und das Elektroauto könnte 126 Jahre später auch wieder ein Emissionsproblem lösen.

 

Teslas Auto-Revolution nur ein Unfall

 

Der Hype um Tesla und um Elon Musk geht sicher noch einige Runden weiter. Und trotzdem ist der Aufruhr in der Autobranche eigentlich nicht ganz Elon Musks Ziel. Eher ein „Nebenkriegsschauplatz“ bei der Entwicklung leistungsfähiger Akkus (Stichwort: Gigafactory). Elon Musk alias Ironman hat das Auto (Model S, Model X und Model 3) nur als Versuchslabor für die Entwicklung von Akkus herangezogen, da die Ausspeicher-Geschwindigkeit von Energie beim Beschleunigen und Einspeichergeschindigkeiten beim rekuperieren von Bremsenergie die Batterien größtmöglich beanspruchen. Jeder Tesla ist ein fahrendes Testlabor im Auftrag leistungsfähiger Akkus. Mit denen könnte man den gesamten Energiemarkt dezentralisieren. Das Hauptproblem von regenerativen Energien – die Speicherung – lösen und ein neues Energiezeitalter einläuten. Ob Tesla Motors da überlebt, ist eher Nebensache. Die Leistung besteht nicht in der Entwicklung einer rollenden Box. Die Leistung besteht in der Vision und bei der Entwicklung leistungsstarker Akkus.

 

Aktienexperten aufgepasst: Amazon, Tesla Motors und Co.

 

Wie lange hat Jeff Bezos mit Amazon Verluste geschrieben und permanent in Wachstum investiert? Zur Erinnerung: Börsengang war 1997. 2015 gab es nochmal 57 Milliarden Dollar Verlust. Erst dieses Jahr meldet der Gigant Amazon erstmals Gewinne.

Tesla Motors und Elon Musk haben es Geschafft sich als Marken zu etablieren, die Menschen sympathisch finden und als authentisch erachten. Sie verkaufen uns nicht nur ein Produkt für unser Mobilitätsbedürfnis, sondern auch die Vision von einer besseren Zukunft. Mit SpaceX beweist Elon Musk außerdem enge Regierungsverknüpfungen mit Milliardenaufträgen der US-Regierung. Vielleicht ist die Vorstellungskraft eines Elon „Ironman“ Musk schon längst systemrelevant für die geopolitischen Wirtschaftsinteressen der Amerikaner. Vielleicht hilft da kein Jammern mehr, sondern helfen mehr Marktreife (!) eigene Produkte. Um zu verhindern, dass in Zukunft nicht nur die IT-Innovationen aus dem Silicon Valley kommen, sondern auch hübsche selbstfahrende Autos. Und dann fragt man sich in Berlin und anderswo nur noch: Wie können wir StartUps denn besser fördern?

 

 

Tesla Model 3 Weltpremiere

 

Tesla Motors Gigafactory – größte Fertigungshalle weltweit

 

 

Luxus-Bestseller Tesla Model S

 

 

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Tesla Model 3: technische Daten

Technische Daten des Einsteiger-Teslas:

  • Höchstgeschwindigkeit: noch nicht bekannt
  • Reichweite: 345+ km (EPA-Fahrzyklus)
  • Beschleunigung von 0 auf 100 km/h: unter 6 Sekunden
  • Sitzplätze: 5
  • Größe LxBxH: noch unbekannt (ca. 468 x 189 x 144 cm)
  • Akku: maximal 75 kWh
  • Ladezeit: nicht bekannt (Supercharger evtl. kostenpflichtig)
  • Energieverbrauch: noch nicht bekannt
  • Ausstattungs-Extras (optional): Allradantrieb, Anhängerkupplung, Panoramafenster
  • Preis USA: ab 35.000 US-Dollar
  • Preis Deutschland: noch unbekannt (mit Prämie ca. 37.000 Euro)
  • Verfügbarkeit: ab Juli 2017 (Vorbesteller), Mitte 2018 (Neubesteller)
  • Vorbestellungen: über 400.000 Einheiten
  • Auslieferungsstart: 28.07.2017, 30 Tesla Model 3 an ausgewählte Tesla und Space X Mitarbeiter

 

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