Tesla Unfälle

Tesla Model S

Tesla Unfälle

Tesla ist Feuer und Flamme

 

Tesla Unfälle: Der Elektroauto-Hersteller aus Palo Alto kommt nicht aus den Negativ-Schlagzeilen: Innerhalb von etwa fünf Wochen brannten drei Fahrzeuge des neuen Fabrikats Model S. Immer wieder sind imageschädigende Videos auf verschiedenen Plattformen aufgetaucht. Auch Panikverkäufe an der Börse drücken jedes Mal wieder auf den Kurs der Aktie.

 

 

Medien-Hype größer als das Problem?

Weniger nachvollziehbar sind allerdings die genauen Abläufe der Unfälle. Bekannt wurde lediglich, dass allen Brandszenarien wohl Kollisionen mit größeren Metallgegenständen voraus gingen. Wird der in der Unterseite installierte Batteriekasten des Fahrzeugs beschädigt, kann sich eine Hochvoltanlage selbst entzünden. Allerdings muss bis zur Beurteilung der Sicherheit eines solchen Fahrzeugs sicherlich eine Expertenuntersuchung abgewartet werden. GM und Opel waren seinerzeit mit den Elektroautos Volt und dem baugleichen Modell Ampera in die Schlagzeilen geraten, da sich das Fahrzeug zwei Wochen (!!!) nach dem Crashtest durch US-Behörden an seinem Abstellort entzündet hatte. Anknüpfend daran stellt sich die Frage, ob der Umgang mit verunfallten Fahrzeugen allen Beteiligten und im Besonderen den Rettungskräften klar ist. Die verbauten Hochvoltanlagen bedürfen eines geschulten Umgangs, damit Retter nicht in Gefahr geraten. Vielleicht auch die komplette Entladung einer Batterie nach dem Crash-Test?

 

 

Schadensbegrenzung bei Tesla

Derweil bemühen sich der Elektropionier und sein Gründer Elon Musk um einen möglichst geringen Imageschaden. Musk hatte kurz nach dem zweiten Brand über seinen Twitter-Account verlauten lassen, dass er Elektroautos und insbesondere sein Model S für das sicherste Auto der Welt halte. Das Model S war mit besonderer Auszeichnung durch die Marktzulassung beurteilt worden. Auch Tesla hat nun den Fahrer auf seinem Firmeneigenen-Blog zu Wort kommen lassen. Der Arzt aus Tennessee berichtet darin, dass ein Metallgegenstand von unten mit dem Fahrzeug kollidiert sei. Anschließend sei er von der Elektronik aufgefordert worden, das Auto zu verlassen. Die Front des Fahrzeugs fing Feuer, doch Wagen-Innenraum und er seinen unversehrt geblieben.

 

 

Tesla Motors – Glück im Unglück

 

Bei keinem der Unfälle ist bisher von Personenschäden berichtet worden. Letztlich sorgen die spektakulären Bilder, Videos und Medienberichte für den bleibenden Eindruck. Ob die Firma oder das Image dadurch bleibende Schäden behalten muss man abwarten. Tesla Motors wurde erst 2003 gegründet und legt mit dem Tesla Roadster damals als Pionier der Elektromobilität ein Produkt vor, von dem andere Hersteller noch heute nur reden. Aktuell verfügt das US-Amerikanische Unternehmen über Know-How für das sich selbst Mercedes-Benz durch seine Unternehmensbeteiligung schon länger interessiert. Auch Toyota gehört zu den Kunden von Elektro-Komponenten für seine Hybrid-Modelle. Erst gab es viele Skeptiker, dann folgte der Elektro-Hype.

 

 

Tesla ist nicht allein

 

Jetzt in der Phase der Ernüchterung bleibt die Chance die Technologie weiter zu verbessern und Massenmarktfähig zu machen. Tesla ist allerdings nicht der einzige Fabrikat, der mit brennenden neuen Modellen zu kämpfen hat. Als Ferrari den 458 herausbrachte fackelten die ersten ausgelieferten Flitzer lichterloh. Bis die Brandursache gefunden war, ein Klebstoff im Dämmmaterial zwischen Heck-Mittelmotor und Fahrerkabine konnte sich bei hohen Temperaturen entzünden, dauerte es einige Zeit. Geschadet hat es nicht wirklich, der 458 ist trotzdem zu einem Bestseller geworden. Das Tesla Model S hat auch immer noch gute Chancen dazu.

 

 

 

 

 

 

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